infos und ressourcen zu gemeinschaftsbildung
»uralter wust ist zwischen mensch und mensch gehäuft. mitunter tappen die menschen in bangem rausch aufeinander zu – und verfehlen sich, denn der mulmhaufen ist zwischen ihnen. räumt ihn weg, du und du und du! stellt unmittelbarkeit zwischen den menschen her! – du sollst dich nicht vorenthalten«
ein mensch

gemeinschaftsbildung oder community building (cb) ist eine form, die uns unterstützen kann, verbindung zu uns selbst, dem du und der gemeinschaft zu erfahren. eine verbindung die auch den »mulmhaufen« einschließt, in dem vertrauen mitten durch diesen hindurch zu gehen.

jeder prozess ist anders im erleben der vier phasen, die jeder einzelne und die gruppe immer wieder durchlaufen. nach scott peck ist die erste phase die der pseudobeziehung, in der wir für gewöhnlich höflich und nett sind und die dazu beiträgt überhaupt aufeinander zuzugehen.
in der chaos phase zeigt sich dann der »mulmhaufen« in uns und zwischen uns. dabei kommt viel unausgesprochenes und verdrängtes an die oberfläche und sorgt mit du-botschaften für verwirrung. die herausforderung besteht darin diesem zu erlauben da zu sein und gemeinsam hindurch zu gehen. diese phase ist kraftvoll, verwirrend und oft voller hoffnungslosigkeit, keinen weg mehr zu sehen, sich selbst oder die anderen anzunehmen.

wenn dies gelingt, folgt die auflösung des »mulmhaufens«, also die phase der entleerung, in der wir ein fließen spüren, einen raum von achtung und vertrauen, der geprägt ist von öffnung und ich-botschaften, in dem wir uns trauen in das unbekannte einzutreten. nun werden die inneren impulse deutlicher, die stimmung friedlicher und heilung wird spürbar. jedoch ist jeder noch für sich und der nächste schritt ist das mysterium welches nicht machbar ist.
in diesem nicht-wissen, wie es geht, können wir uns als einzelne und gruppe in der phase der authentizität begegnen, die alles was darin ist einzuschließen vermag.


weitere informationen und ressourcen:

 
Die Kommunikationsempfehlungen sind das Herzstück des CB - Prozesses. Sie unterstützen uns, zu einer Haltung zu gelangen, die uns mehr und mehr in Kontakt mit unserem inneren Wesen bringt und so authentische Kommunikation ermöglicht. Gleichzeitig sind die Empfehlungen keine Regeln, sondern selbst Teil des gemeinsamen Forschens: dort, wo sie uns hilfreich sind, orientieren wir uns an ihnen, nicht um daran festzuhalten oder die Einhaltung von einander zu fordern, sondern indem wir zunehmend ihren Wert für wahrhaftige Kommunikation erkennen.

Die Empfehlungen:







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