zum schluss noch eine geschichte:

der jesuitenpater william johnston berichtet, dass er, als er sich in einem japanischen zen-kloster aufhielt, vom meister gefragt wurde, nach welcher methode er meditiere. johnston antwortete, dass er still, ohne worte, gedanken, bilder oder ideen, in der gegenwart gottes sitze. der meister fragte, ob sein gott überall sei, und als johnston bejahte, fragte der meister ihn, ob er "ganz in gott eingehüllt sei". johnston bejahte. "sehr gut, sehr gut", sagte der meister, "machen sie so weiter. mit der zeit werden sie feststellen, dass gott verschwindet und nur noch johnston übrigbleibt." johnston war von dieser bemerkung schockiert, weil sie ihm wie eine leugnung all dessen klang, was ihm heilig war. daher widersprach er dem meister und sagte: "gott wird nicht verschwinden. aber vielleicht johnston, und dann ist nur noch gott übrig." "ja, ja", erwiderte der meister lächelnd. "das ist das selbe. so meine ich es."





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