grundhaltung
auf welche weise wir - als gesellschaft oder als gemeinschaft von menschen auf diesem planeten - unsere ökonomischen beziehungen, unseren austausch von persönlichen ressourcen gestalten, ist eine frage, die uns alle betrifft. welche antworten wir auf diese frage finden, hängt wesentlich von der grundhaltung ab, mit der wir ökonomie betrachten; von dem standpunkt, von dem aus wir auf uns selbst, auf die welt und unser leben darin blicken.
wir glauben, dass, wenn wir leibhaftig erfahren,
- dass diese erde unsere einzige heimat ist;
- dass wir mit dieser welt und allen dingen, lebewesen und menschen auf eine tiefe art und weise verbunden sind;
- wenn wir uns selbst als menschliche wesen in den menschlichen wesen um uns herum wiedererkennen;
- wenn wir das leiden sehen - in uns selbst und in anderen menschen;
- wenn wir erleben dürfen, dass es auswege aus diesem leiden gibt;
- wenn wir spüren, dass wir - so wie wir sind - bedingungslos angenommen und geliebt sind;
- wenn wir - auch nur für einen kurzen augenblick - von der angst und dem ständigen kreisen um uns selbst befreit sind,
erwacht in uns die tiefe sehnsucht, durch das, was wir tun, zum gelingen des lebens beizutragen und die liebe, die wir erfahren haben, weiterzugeben.
wir wissen, dass es nichts schöneres, nichts erfüllenderes für uns gibt, als aus diesem geist der einheit allen lebens heraus unser leben und unsere beziehungen zu gestalten. gleichzeitig wissen wir auch um unsere angst, die uns von der erfahrung dieser einheit trennt. wir wissen um unsere angst, zu scheitern, alleine dazustehen; nicht die unterstützung und aufmerksamkeit zu bekommen, die wir brauchen. wir wissen, dass diese angst
eine starke kraft in uns ist, die die energie unserer aufmerksamkeit, unseres tuns und handelns immer wieder darauf auszurichten vermag, uns selbst zu schützen, abzusichern und uns in sicherheits-strategien zu verwickeln, die nicht zum gelingen unseres eigenen lebens beitragen.
wir erfahren auch die heilsame kraft von gemeinschaft. gemeinschaft als ein raum, in dem wir unsere angst teilen können; sie da sein darf und damit an macht über uns verliert. ein raum, der uns hilft, mit dem in verbindung zu kommen, was uns als menschen ausmacht; mit unserer großen verschiedenheit und mit unserer großen verbundenheit. ein raum, in dem wir unsere bedürfnisse als geschenke an das leben erfahren können und üben können, um das zu bitten, was wir brauchen. ein raum, in dem wir miteinander üben, lernen, experimentieren, ringen können, wie wir unsere handlungen, unser geben und nehmen an dem ausrichten können, was wir und andere zur entfaltung unseres lebens brauchen. ein raum für schritte ins unbekannte. ein raum in dem neue, heilsame wege möglich werden.
auf dieser seite möchten wir mit euch teilen, was uns zum thema ökonomie bewegt...
dragutin und michael bitten um finanzielle unterstützung
wir bitten euch, einen (kleinen) teil des geldes, das euch regelmäßig zur verfügung steht, mit uns zu teilen. ihr könnt auf diese weise dazu beitragen, dass wir unseren weg mit "gottesgeschichten" weiter gehen und weiter damit und daran wachsen können. jeder beitrag - egal, ob "klein" oder "groß" - ermutigt uns. wir vertrauen darauf, dass es genug sein wird, was auch immer "genug" konkret bedeutet...
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dragutin und michael unterstützen...
hintergrundtexte zum weiterlesen
auch wir denken über ökonomie nach. was uns dabei besonders beschäftigt, ist die rolle und die macht des einzelnen. hierin sehen wir unsere aufgabe und die möglichkeit, konkret etwas zu verändern - oder besser: uns selbst verändern zu lassen...
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"wir sind teil der frage und können teil der antwort sein"
2 seiten, pdf
"kann ich mit diesem wahnsinn - meinem eigenen und dem der welt - einfach da sein? ohne gleich etwas ändern zu müssen? ohne gleich eine antwort geben zu müssen, eine lösung zu wissen?"
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an diesem text arbeiten wir noch. gleichzeitig gefällt er uns schon jetzt so gut, dass wir ihn teilen möchten. michael freut sich über rückmeldungen unter michael@gottesgeschichten.de
oder hier im austausch-bereich.
"was mich an dem thema ökonomie fasziniert ist, dass unser derzeitiges wirtschaftssystem untrennbar mit einem bestimmten bewusstsein von uns selbst und der welt verbunden zu sein scheint - bewusstsein und struktur, mikro- und makro-ebene, der einzelne und das ganze hängen unmittelbar zusammen und bedingen sich gegenseitig."
links zum weiterlesen und -schauen
wir freuen uns, sind ermutigt und dankbar, dass sich zur zeit viele andere menschen ebenfalls mit herz und verstand und auf ganz unterschiedlichen ebenen mit dem thema "ökonomie" beschäftigen:
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"man merkt meiner mutter sofort an, dass sie anders ist, vielleicht wegen ihrer zerbrechlichkeit und ihrer leisen stimme. sie hat sich angewöhnt, nur das nötigste zu essen. jetzt kann man sie schwer dazu überreden, daran etwas zu ändern."
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"let´s make money"
film
"let’s make money folgt dem weg unseres geldes. [...] der film zeigt uns mehrere ebenen des finanzsystems. wir erfahren, warum es auf dem globus zu einer unglaublichen geldvermehrung gekommen ist. wir lernen deren konsequenzen für unser leben kennen."
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"grundeinkommen - ein kulturimpuls"
film
"kann es das geben: ein wirtschaftliches bürgerrecht? der film ist packend, bewegt, berührt und kommt gerade da auf den punkt, wo es um reine vernunft geht. er lässt die verhältnisse unter einem neuen licht sehen."
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"wirtschaftswunder"
film
"alle nach ihren fähigkeiten, allen nach ihren bedürfnissen?"
gemeinsame ökonomie in der kommune niederkaufungen: ein bodenständiger und gleichzeitig visionärer film, der uns sehr ermutigt hat.
hier bestellen oder vielleicht können wir ihn euch auch ausleihen (dragutin fragen)?
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"schenken ist kein nebenschauplatz des lebens. dahinter steckt mehr als ein nettes paket an weihnachten oder trinkgeld nach einem guten essen. schenken – das ist der gesellschaftliche zukunftsfaktor schlechthin."
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"die christliche meditationsstätte sonnenhaus beuron - eine welt versteht sich so als einübungsmodell in ein leben, verantwortbar in der heutigen menschheitssituation mit einer anstoßfunktion für jeden einzelnen, familien, religiöse gemeinschaften, gemeinden in kirche und gesellschaft."
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"wir stellen menschen nicht deshalb ein, um brownies zu backen. wir backen brownies, um menschen einstellen zu können."
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"du brauchst mehr geld - ist das wahr?"
video
"wie reagierst du, wenn du den gedanken glaubst 'ich brauche mehr geld' und du hast nicht mehr geld?"
ein mensch/ byron katie
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"finanzieller durchbruch"
video/ text
"das ziel von den meisten menschen ist die sogenannte finanzielle unabhängigkeit. und das ist auch unser ziel. doch das verständnis ist verschieden. während die welt finanzielle freiheit als ein 'genug geld haben, um mir leisten zu können, was ich will' definieren würde, definieren wir als christen es anders. es ist die freiheit, dem willen gottes zu folgen, ohne dabei vom bankkontostand abhängig zu sein."
ein mensch/ conrad gille
austausch
wir freuen uns über rückmeldungen, fragen, kommentare und andere beiträge.